Tensegrity

„Tensegrity“….kommt aus der Architektur.

„Das Spiel mit den Tensegrity Modellen zeigt eine einzigartige Eigenschaft auf, die auf Lebewesen, wie zum Beispiel Pferd oder Reiter, oder beim reiten in der Verbindung beider, übertragen werden kann.“

 

„Genauso ist das Myofasziale Netzwerk in unserem Körper zu sehen und zu verstehen.“

 

 

„You never change things by fighting the existing reality.

To change something, build a new model that makes the existing model obsolete.”

 

“Man schafft niemals Veränderungen, indem man das Bestehende Bekämpft. Um etwas zu verändern, baut man neue Modelle, die das Alte überflüssig machen.“

Richard Buckminster Fuller

 

Tensegrity ist ein englisches Kofferwort aus „tension“ (Spannung) und „integrity“ (Ganzheit, Zusammenhalt). Es kommt aus der Architektur und bezeichnet die von „Richard Buckminster Fuller und Kenneth Snelson zugeschriebene Erfindung eines stabilen Stabwerks, in dem die Stäbe nicht untereinander berühren, lediglich durch Zugelemente (zum Beispiel seile) miteinander verbunden sind.

Quelle: Wikipedia

In den meisten unsere Häuser und andere vom Menschen geschaffenen Strukturen liegt deren Integrität bei der Kontinuität der Kompression von dem höchsten Backstein in einem Gebäude, bis zum Fundament und dem Baugrund.

Die Kompression läuft in einer ununterbrochenen Linie von Element zu Element.

 

Tensegrity beinhaltet „ Spannung & Integrität“.  Das Gleichgewicht die Integrität eines Gebildes wird aus den Spannelementen abgeleitet, nicht aber durch die Druckstäbe.

 

Der einfachste Weg, Tensegrity zu verstehen, ist ein Modell in die Hand zu nehmen.

 

Im verallgemeinerten Fall sind die lediglich Druckspannungen unterworfenen Stäben durch beliebig geformte Körper ersetzbar, (zum Beispiel Knochen) in denen durch die verbindenden Zugelemente auch Biege- und Schubspannungen erzeugt werden können.

 

Unser Körper ist auf der gleichen Art und Weise aufgebaut: das Skelett ist ein Stapel von Knochen, wie ein Stapel Spielsteine, eine kontinuierliche Kompressionsstruktur die einzelne Muskeln hängen an jeden Knochen, um sie zu bewegen.

 

Im Skelett schweben die Knochen in einem Meer von Weichgewebe. Fasziale Kontinuität. Die Myofaszien wirkt wie eine verstellbare Tensegrity Struktur um das Skelett, ein kontinuierliches nach innen ziehendes Spann Netzwerk über der Knochenstruktur, wie die Gummibänder mit den Streben im Tensegrity Modell.

 

 

*Muskeln können durch Anspannung, zum Beispiel zweier Knochen, Oberarm Unterarm oder Hals-, Brust-, Lendenwirbelsäule, die durch Gelenke verbunden sind, sich zu einem Druckstab verbinden, und dadurch andere Hebelarm Situationen erzeugen.

 

Das Spiel mit den Tensegrity Modellen zeigt eine einzigartige Eigenschaft auf, die auf Lebewesen, wie zum Beispiel Pferd oder Reiter, oder beim reiten in der Verbindung beider, übertragen werden kann.

 

Drückt man im Modell auf die Struktur ist die Verformung im ganzen System verteilt. (*1)  Kontinuierliche Kompression Strukturen wie ein Gebäude haben diese Eigenschaft nicht. Drück man auf sie können sie brechen / reißen wo die Belastung am größten ist. Wo wird ein Tensegrity Körper am ehesten brechen /zerreißen / stauchen? an seiner schwächsten Stelle. (*Sportler/Pferde)

 

Erweitern sie eine Dimension, so erweiter sich jede Dimension. (*Vorwärts abwärts)

 

Tensegrities können in Hierarchien aufgebaut werden. Jedes Element einer Tensegrity kann kleinere enthalten (*Sprunggelenk beim Pferd).

 

(*Wie bei Fraktalen entstehen immer mehr, kleinere Verzweigungen).

 

"Ist ein oder sind sogar mehrere Systemgruppen eingeschränkt / blockiert oder in ihrer Funktion behindert, wirkt sich das im ganzen Körper aus, die effiziente Nutzung nicht mehr gegeben."

 

*Zum Beispiel: Nasenriemen / Kappzaum = einschränkend im Kiefergelenk, Zungenmuskulatur, der Antagonisten Hals- Brustbein Muskulatur, die Kette geht weiter bis in die Hinterhand, in den Zehen aller vier Fuße.

 

Auch „Gebiss loses Reiten“ gehört zu den Einschränkungen für das System. Der Wirkungsgrad eines Halfters geht über die Nase und endet nur im Genick. Es lieg in der Natur der Sache das sich ein Pferd in den Druck legt oder weicht, wo Druck ausgeübt wird.

 

Andere Gebisslose Zäumungen, wie Sidepull / Bosal / Mechanische Hackamore und mehr, gehen in Ihrem Wirkungsgrad ebenfalls nur bis zum Genick.

 

Wirkt man nur mit leichtem Druck in den Mundwinkel ein, streckt sich das Pferd dem Druck entgegen, dies geschieht immer in die gleiche Richtung wie man einwirkt.

 

Die Energie der Bewegung verteilt sich nun über das Nackenband dem Rückenband und dem ganzen Körper. Damit dies reibungslos geschieht, ist die Voraussetzung hierfür, der richtige Sitz des Reiters, die Integration seines Körpers in die ganze Tensegrity Hierarchie.

 

Der Sattel ist ebenfalls ein entscheidendes Element für die Integration der Systeme „Reiter & Pferd.“  Stahlholz Feder Bäume besitzen diese hervorragende Eigenschaft.

 


Quelle: XOZZOX DESIGN CONSULT

The Art and Engineering of Tensegrity Structures