Versammlung? “NEIN”

Der Takt und die Kadenz sind hier völlig verloren gegangen.

Der Reiter gebraucht zu viel Zügel. Das Pferd geht im falschen Knick und ist extrem weit hinter der Senkrechten. Das Pferd drückt, legt sich aufs Gebiss und braucht dafür die Unterhalsmuskeln. Ein Resultat der ziehenden Zügel.

Die Biegung der Beine könnte einen Glauben machen, der Trab sei “versammelt”. Tatsache ist aber, dass die Kruppe hoch und sein Rücken hohl ist. Das Pferd legt sich aufs Gebiss, es drückt nach unten und läuft somit auf der Vorhand.

Kräftiges Drücken und Treiben mit den Schenkeln erzeugt Taktfehler und Verspannungen. Dieses Pferd ist alles andere, aber nicht versammelt.

Sitz und Haltung des Reiters sind hier mit der Haltung und dem Gang des Pferdes identisch. Maßgebend für die Losgelassenheit eines Pferdes ist immer der Reiter. Hier besteht eine Unausgewogenheit im muskulären System.
 
Diese Skizze zeigt einen Versuch, dass Pferd zu versammeln.